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Nachteilsausgleiche und SBA Merkzeichen

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Bianka:
Nachteilsausgleiche

Behinderte Menschen sind in ihrem privaten und beruflichen Alltag zahlreichen Nachteilen ausgesetzt. In ganz unterschiedlichen Bereichen können Betroffene daher so genannte Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen, die im wörtlichen Sinne einige der Nachteile und Mehraufwendungen ausgleichen sollen.

So gibt es für schwerbehinderte Menschen beispielsweise gesonderte arbeitsrechtliche Regelungen, bestimmte Steuervergünstigungen oder etwa auch die Berechtigung zur kostenlosen Benutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Die Gewährung einzelner Nachteilsausgleiche muss separat beantragt werden und ist darüber hinaus abhängig von der Vorlage des Schwerbehindertenausweises. Ausgestellt wird dieser vom zuständigen Versorgungsamt, welches gleichzeitig auch den Anspruch auf die Eintragung bestimmter Merkzeichen prüft. Diese Merkzeichen berechtigen den Träger des Ausweises wiederum zur Inanspruchnahme weiterer Nachteilsausgleiche; die Bezeichnungen lauteten:

    "G" (erheblich gehbehindert)
    "aG" (außergewöhnlich gehbehindert)
    "H" (hilflos)
    "Bl" (blind)
    "Gl" (gehörlos)
    "B" (berechtigt zur Mitnahme einer Begleitperson)
    "RF" (Rundfunkgebührenbefreiung möglich)

Bei einer entsprechenden Kennzeichnung (orangefarbener Flächenaufdruck, Beiblatt mit gültiger Wertmarke) berechtigt der Schwerbehindertenausweis zur unentgeltlichen Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr. Nähere Einzelheiten finden Sie unter dem Menüpunkt "Freifahrten im Personennahverkehr".


http://www.familienratgeber.de/schwerbehinderung/ueberblick_nachteilsausgleiche/index.php

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