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Autor Thema: Inklusion von Autisten  (Gelesen 2756 mal)

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Greta

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Inklusion von Autisten
« am: 11. November 2013, 15:24:31 »
Dieses Thema beschäftigt mich sehr und das schon lange. Denn Inklusion (Integration in Gemeinschaften), ist das immer gewollt, erstrebenswert?

Gezielt denke ich an die Schule. Menschen, die "anders" sind, sich nicht durchsetzen können (oder wollen), werden spürbar ausgegrenzt. So begab es sich, dass ich nach einem Klassenausflug im Bus den Ärger der Mitschüler nicht mehr unterdrücken konnte und dann im Schulbus auf den Mitschüler losgegangen bin, bei seiner neuen Aktion. Lehrer und Busfahrer reagierten nicht. Aber ich hielt ihn auch nur fest, glaube ich. Bis auf wenige blaue Flecke ist ihm nichts passiert. Von der Lehrerin wurde ich dann an dem nächsten Schultag zum Gespräch gebeten. Und ich rechnete mit einem Verweis von der Schule. Schließlich habe ich ihn angegriffen. Stattdessen teilte sie mir mit, dass sie es gut findet, dass ich mich gewehrt habe. Sieht so tatsächlich Inklusion aus? Dass Mitschüler erst "integriert" werden, nachdem sie sich geprügelt haben? Weil in der Tat, das letzte halbe Jahr wurde ich nicht mehr geärgert. Also nachdem ich 3 andere auch noch "erpresst" habe.

Eine Freundin, heutige Jahreszahl, Praktikum in einem Kindergarten. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie Kinder sowieso keine Chance hätten uns sie ihren Job eher als "Aufbewahrung der Kinder" ansehen kann, bis sie wieder abgeholt werden von ihren arbeitslosen Eltern, mit oftmals Migrationshintergrund. Das ist falsch! Im Kindergarten werden oft bis zu 6-8h verbracht. In dieser Zeit können die Kinder so viel lernen, auch wenn die Eltern ihnen vielleicht nichts beibringen können. Auch hier erfolgt keine Inklusion.

Wenn diese Form von Integration in die Gesellschaft, mit normalen Kindern erfolgen kann, wie sollte denn eine Integration in die Gesellschaft mit besonderen Kindern erfolgen, wo die Stärken und Schwächen (Ängste, Bedürfnisse, Vorlieben) des besonderen Kindes gar nicht gesehen, verstanden, nachvollzogen werden können?

Menschen mit einem Gendefekt sollen aussortiert werden, abgetrieben. Wie zum Beispiel Kinder mit dem Down-Syndrom. Sind diese Menschen tatsächlich  nicht liebenswert, nicht lebenswert?

Wenn Eltern von besonderen Kindern klagen, dass sie auf der Straße verurteilt wurden, von anderen Menschen. Weil das Kind so laut ist.... weil das Kind schreit und um sich schlägt. Ja, natürlich ist es als außenstehende dann leicht zu sagen "ihr Kind ist aber unerhört unerzogen." Aber das das Kind gerade im Overload steckt und dann Tadel den Overload noch verstärken, wenn das Kind sowieso noch etwas von der Umwelt mitbekommt... das verstehen diese Menschen nicht. Stattdessen wäre es hilfreicher, dem Kind Sicherheit zu geben. Ablenkung, eine Berührung, ein Lied, ein Gedicht... welches zur Beruhigung beitragen kann. Oder ein bestimmter Geruch, der "fixiert" werden kann und darauf die Konzentration lenken.Sicherheit schaffen. Nachdem/während die Quellen ausgeschalten sind, die den Overload verursacht haben.

Aber selbst in Psychiatrien (psychosomatischen Kliniken) und sogar auch wohl Heimen, wird es dann vorgezogen das Kind zu sedieren. Daraus kann aber auch keine "Frustrationstoleranz" gesteigert werden. Keinen Umgang gefunden werden mit dem Aushalten. Oder sich rechtzeitig abgrenzen können, weil die eigenen Grenzen immer mehr wahrgenommen werden (dürfen). Weil Menschen da sind die bestätigen: ja, du darfst so fühlen. Und nicht sagen: stell dich nicht so an. Weil vielleicht wird sich tatsächlich so nur angestellt.  Selbstsicherheit erlernen. Das ist wichtig.


Begrifferläuterung Inklusion habe ich folgendes gefunden:
Zitat
Die Kompetenzen jedes Einzelnen, unabhängig eines Handicaps, werden wahrgenommen und geachtet. Unterschiede zwischen Menschen werden nicht ignoriert, ihre Potenziale für gemeinsames Leben und Lernen eingesetzt. Behinderte sollen folglich mit ihrer Beeinträchtigung natürlich angenommen und in ihrem Handicap selbstverständlich unterstützt werden.
http://www.lebenshilfe-nbg-land.de/_rubric/index.php?rubric=lh_inklusion

Bei Menschen, die nicht behindert sind, werden doch schon die Unterschiede kaum wahrgenommen. Denn auch nicht-behinderte Menschen brauchen Diskobesuche nicht mögen oder laute Geräusche. Und trotzdem werden sie schon ausgegrenzt, weil sie es nicht mögen.

Wenn von Inklusion gesprochen wird, sollte dann das Thema nicht viel früher beginnen?
Und vielleicht mag der Mensch (egal ob behindert oder nicht) gar nicht integriert werden. Was passiert dann? Sollte diese Entscheidung nicht auch respektiert werden?


Ich denke zum Beispiel an unsere neuen U-Bahnen. Wenn die Türen zugehen, der schrillende Ton, mindestens 3 sekunden lang. Damit die Menschen mit Hörschaden es wohl auch verstehen. Diese wurden integriert. Könnte dies aber nicht auch durch den vorhandenen Lichtreiz reguliert werden? Was für Menschen auch nicht hilfreich ist, wenn sie nicht sehen und gar nicht hören können. Aber selbst beim Ohren zuhalten frisst sich der Ton noch spürbar in das Ohr und Brustkorb und tut nur heftig weh. Was ist an den alten, normalen Lautstärkepegeln falsch gewesen?

Mit dem Beispiel mag ich sagen: für die Menschen mit Hör- und Sehprobleme ist nun gesorgt. Aber ich bin mir sehr sicher, dass es für die "nicht-behinderten Menschen" auch zu laut ist der Ton. Inklusion ist toll, aber wenn dadurch auch hörende Menschen einen Hörschaden erleiden müssen, ist das denn auch noch so sinnvoll?

Und Menschen, die mit anderen Menschen spielen wollen oder nicht, sie suchen sich doch auch ihre Freunde aus. Wenn dann ein "behinderter Mensch" ausgeschlossen wird, weil keine Gemeinsamkeiten entstehen, bedeutet das doch noch lange nicht, dass hier eine Diskriminierung vorliegt, oder?

Ich verstehe das mit der Inklusion nicht. Nähe und Distanz. Das ist wichtig.

Wie soll denn Inklusion aussehen? Ich lese darüber immer wieder ganz viel, aber verstehe nur Bruchteile davon. Wo fängt Inklusion an? Wo endet diese?

Der Kreis mit den vielen bunten Punkten. Wo die Punkte die vielen unterschiedlichen Menschen darstellen sollen. So viele Punkte, so eng zusammen, beieinander. Das kann niemals gut gehen, wirklich nicht.

Offline Bella75

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #1 am: 11. November 2013, 21:51:10 »
Ich finde sie sollten die Förderschulen lassen..die inklusion ist nicht gut durchdacht. Mein Sohn wäre aufgeschmissen..total!!
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Offline MA LA

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #2 am: 12. November 2013, 16:47:05 »
 things Kann mir das bei uns auch nur sehr schwer vorstellen . Die großen Klassen würden ihn schon erschlagen . Damit würde unser garnicht klar kommen  .
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Offline Bianka

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #3 am: 14. November 2013, 12:38:12 »
Das ganze Thema Inklusion ist gar nicht ausgereift!
Die Lehrer sind nicht ausgebildet um auf jede Form einer Behinderung und dessen Eigenarten aufgreifen zu können.
Die normalen Schüler würden zurückstecken und die Pisa Studie die eh schon im Keller ist bekommt einen erneuten negativen Schwung.
Wenn ein Autist zb einen Außraster bekommt müsste das Lehrpersonal voll und ganz auf den Autisten eingehen, dass können die nicht da die anderen Mitschüler darunter leiden würden, Fazit, entweder käme es hier zum Schulverweis da die Situation nicht tragbar ist und den Klassenfrieden stört oder es wäre zu lasten des behinderten Kindes wenn da der Lehrer aus Hilflosigkeit ausrasten würde.
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Offline Sandrad

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #4 am: 14. November 2013, 15:31:04 »
Ja, das ist ein ganz kniffliges und heikles Thema.
Integration und Inklusion ja, aber nicht um jeden Preis.

Sicherlich kann man ein (z.B.) körperlich behindertes Kind, das im Rolli sitzt in einer Regelschule beschulen. Warum auch nicht? Solange es ansonsten fit ist, müssen ja nur Barrieren (Treppen, etc.) aus dem Weg geräumt werden.
Dennoch ist ein lärmempfindlicher Autist in einer Regelklasse mit 20-30 Kids überfordert.

Warum um Himmels Willen alle Menschen über einen Kamm scheren?
An anderer Stelle betonen wir immer: Menschen sind Individuen.
Nur, weil etwas für einen Menschen eine "gangbare Lösung" darstellt, muss das nicht für eine andere große Menschengruppe ebenso gelten.

Von daher bin ich ganz bei Bella, warum auf Teufel komm raus, Förderschulen abschaffen?? Auch meiner würde in einer "normalen" Klasse (also übliche Klassengröße) total untergehen und regelrecht "absaufen" (bezogen auf seine Schulkarriere).
Die Kinder sind halt nun mal nicht alle gleich, also kann man sie auch nicht gleich machen. Schon allein das überhaupt zu wollen ist ein grusliger Gedanke.

@Greta
Ich möchte dich an dieser Stelle auch mal ganz konkret loben und dir danken. Ich finde dich sehr strukturiert und klar in deinen Gedanken. Es macht Freude deine Beiträge zu lesen und sie helfen mir immens.  *kn

Greta

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #5 am: 15. November 2013, 02:50:45 »
Vielen Dank für eure Antworten. Das hilft mir sehr zu lesen, dass auch ihr die Meinung habt, dass Eingliederung in die Gesellschaft nicht immer sinnvoll oder hilfreich ist.

Eine Frage die mich beschäftigt: sind in den Förderschulen nur die Rahmenbedingungen anders, also wie Klassenraumstruktur, Klassengröße, Weiterbildungen der Lehrer,... oder auch im Unterricht? Weil ich glaube, wenn ein Mädchen oder ein Junge in eine Förderschule geht, er sich aber kognitiv unterfordert fühlt, dann ist das auch Leiden für das Kind oder nicht? Aber ich kenne mich mit Förderschulen nicht gut aus, deswegen frage ich.

Und die zweite Frage: steht das Wort "Inklusion" für die Integration in eine Klassengemeinschaft? Oder bezieht sich das Wort auch auf andere Alltagssituationen? Aber ich glaube, hier ist das Wort Wertschätzung geeigneter. Also ich denke an die wohnliche Situation. Menschen mit lauten Kindern werden oft verurteilt. Aber wenn Eltern gegenüber den Kindern laut werden, dann nennt sich das Erziehung. Das ist aber keine Erziehung, sondern das tut in den Ohren weh. Und die Worte werden dann gar nicht gehört. Obwohl vielleicht gewusst wird, dass sie wichtig sind. Aber dann können die Worte auch leise gesagt werden. Wirklich!

Ich möchte, dass anders begabten Kinder Wertschätzung erfahren. Sie brauchen nicht gemocht werden, es darf sich natürlich aus dem Weg gegangen werden. Aber auch wie mit gesellschaftlich-akzeptierten Kindern umgegangen wird kann oft nicht gut sein. Oder wie Menschen gegenseitig umgehen. Also Mobbing, Verurteilungen wenn ein Mensch in eine Krise geraten ist. Das finde ich blöd.

Offline Bella75

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #6 am: 15. November 2013, 07:11:50 »
Vielen Dank für eure Antworten. Das hilft mir sehr zu lesen, dass auch ihr die Meinung habt, dass Eingliederung in die Gesellschaft nicht immer sinnvoll oder hilfreich ist.

Eine Frage die mich beschäftigt: sind in den Förderschulen nur die Rahmenbedingungen anders, also wie Klassenraumstruktur, Klassengröße, Weiterbildungen der Lehrer,... oder auch im Unterricht? Weil ich glaube, wenn ein Mädchen oder ein Junge in eine Förderschule geht, er sich aber kognitiv unterfordert fühlt, dann ist das auch Leiden für das Kind oder nicht? Aber ich kenne mich mit Förderschulen nicht gut aus, deswegen frage ich.

Und die zweite Frage: steht das Wort "Inklusion" für die Integration in eine Klassengemeinschaft? Oder bezieht sich das Wort auch auf andere Alltagssituationen? Aber ich glaube, hier ist das Wort Wertschätzung geeigneter. Also ich denke an die wohnliche Situation. Menschen mit lauten Kindern werden oft verurteilt. Aber wenn Eltern gegenüber den Kindern laut werden, dann nennt sich das Erziehung. Das ist aber keine Erziehung, sondern das tut in den Ohren weh. Und die Worte werden dann gar nicht gehört. Obwohl vielleicht gewusst wird, dass sie wichtig sind. Aber dann können die Worte auch leise gesagt werden. Wirklich!

Ich möchte, dass anders begabten Kinder Wertschätzung erfahren. Sie brauchen nicht gemocht werden, es darf sich natürlich aus dem Weg gegangen werden. Aber auch wie mit gesellschaftlich-akzeptierten Kindern umgegangen wird kann oft nicht gut sein. Oder wie Menschen gegenseitig umgehen. Also Mobbing, Verurteilungen wenn ein Mensch in eine Krise geraten ist. Das finde ich blöd.
Hmm wegen Förderschule. Mein Sohn besucht diese von Anfang an und ja ich glaube ich hätte es einfach versuchen sollen mit einer Regelschule anzufangen aber wir hatten da auch noch keine Diagnose bzw. auch keinen Schulbegleiter. Aktuell ist es so das ich gar nicht mehr daran denken brauch IHn aus dieser Schule rauszutun. Den Stoff den er nachholen müsste würde sich auf 3 Schuljahre erstrecken. Unmöglich. Sind die Lehrkräfte da besser ausgebildet? Sie sollten es sein was ich aber jetzt von unserer Schule nicht behaupten kann. Aber ich glaube bin da momentan ein schlechter Ansprechpartner dafür weil ich auf Kriegsfuß mit der Schule bin.
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Offline Bianka

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #7 am: 15. November 2013, 12:52:04 »
Sinnvoll würde ich finden das gesunde und behinderte Kinder zusammen auf eine Schule gehen können, Jedoch das diese eigenständige Klassen haben und gemeinsam die Pausen besuchen.Feste gemeinsam gefeiert, Projekte zusammen geplant und umgesetzt werden würden. So kann man jedem Förderschwerpunkt nach kommen. (finde ich) Auch so könnte Inklusion aussehen.
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Offline Moe

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #8 am: 15. November 2013, 13:20:50 »
OK, bis hierher hab ich nur mitgelesen und ich werd grad hibbelig...

Also, mein Kind ist von Anfang an als Regelschüler gelaufen. Erst im Gymnasium ist er GU-Kind (offiziell) und das ist auch gut so! Die Klassenstärke war immer zwischen 23 und 27 Kindern und er kommt damit klar. Im 5 Schuljahr war er sogar Klassensprecher.

Lärmempfindlich trifft nicht auf jeden Autisten zu!!!

GU-Klasse hatten wir nach dem Umzug, es war die Hölle, 4 Autisten, der Rest ADHS, Migrationshintergrund und sonstige Verhaltensauffälligkeiten. 1/2 Jahr Langeweile in der schule und nicht grade fähige Sonderpädagogen in der Klasse, eine normale Klassenlehrerin mit wenig Ahnung...schlimm.
Also GU ist nicht in jedem Fall empfehlenswert, besonders, wenn es extra Klassen sind.

Experiment am Nachbargymnasium:
Da waren sie so schlau und haben eine Autistenklasse eingerichtet, vorwiegend Asperger...was für eine Überraschung, die Kinder sind so verschieden, dass kein Klassengefüge zu Stande mit und die Kinder, die das sozial schaffen, wieder in normale Klassenverbände kommen. Sonderpädagogen und normale Lehrer sind überfordert und suchen immer noch nach einer Lösung.
Et kütt wie et kütt ...

Offline Moe

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Re: Inklusion von Autisten
« Antwort #9 am: 15. November 2013, 13:42:49 »
Teil 2

Hier gibts eine GS mit Autistenklasse, was au h nicht reibungslos läuft. Autist, ist eben nicht Autist Emile

Dann gibt es hier eine Förderschule mit Autistenklassen für ALLE,  wo ich aber nicht sagen kann wie die da handhaben.

Also, man kann nicht alle Autisten über einen Kamm scheren! Nicht was geräuschempfindlichkeit angeht z. B., denn wenmein Kind Spaß hat, ist ihm das egal.
Et kütt wie et kütt ...

 

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