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Autor Thema: Die Diagnose steht..... was nun?  (Gelesen 1335 mal)

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Offline Bianka

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  • Art des Autismus: Asperger & Kanner
Die Diagnose steht..... was nun?
« am: 26. Juni 2013, 16:39:42 »
Die Diagnose steht was nun?
Wie geht es jetzt weiter und was kann ich Beantragen?


Wir wussten vieles nicht, da man uns nicht Aufgeklärt hatte.
Wir suchten als erstes den Kontakt zur Lebenshilfe, die haben uns Aufgeklärt was wir machen können und sollten damit die Kinder das bekommen was ihnen zusteht.

So war der erste Anruf bei der Krankenkasse, dort haben wir die Anträge für die Pflegestufe angefordert.
Wichtig ist, dass ihr ein Pflegetage-buch führt und dieses dann samt Kopie der Diagnose an eure Krankenkassen sendet.
Von der Krankenkasse bekommt ihr dann einen Termin wo der MDK kommt  - der MDK ist der Medizinische Dienst aller Krankenkassen die eure Anträge prüfen.
Auch dort solltet ihr alle Anträge und das Pflegetage-buch via Kopie bereit halten .
Video Aufnahmen von dem was ich schreibt sind vom Vorteil und erleichtern dem MDK die Diagnostik, da der MDK selber sehen kann das es stimmt was ihr sagt.
Zeitgleich zum Antrag der Pflegestufe solltet ihr beim zuständigen Versorgungsamt einen SBA  - Schwerbehinderten Ausweis Beantragen.
Auch dort müssen alle Diagnosen via Kopie beigefügt werden, ein kleiner Vermerk, dass die Pflegestufe beantragt ist, ist oft Hilfreich.

Ihr habt nach ca 6 Monaten wenn ihr die Pflegestufe habt die Möglichkeit die Verhinderungspflege zu beantragen, das ist ein Kosten Budget Punkt von 1500 -€ im Jahr den ihr mit der Krankenkasse verrechnen könnt.

Über einen Träger der Lebenshilfe, Caritas, Verein für Körper und Mehrfach Behinderte Menschen, könnt ihr einen Antrag stellen für den FUD - Familien Unterstützenden Dienst, das wird dann mit dem Verein beim Sozialamt oder Jugendamt Beantragt und gibt euch zwischen 16 - 24 Stunden im Monat, zusammen mit der Pflegestufe bekommt ihr noch je nach Pflegestufe Ergänzende Pflegeleistungen  die ihr dann über einen Träger eurer Wahl nutzen könnt.


Was euch das bringt???

Es kommt dann jemand zu euch in den Haushalt und Unterstütz euch mit dem Kind, geht mit dem Kind raus, zu Ausflügen oder begleitet euch etc usw usw... so das die Eltern wieder etwas Zeit und Privat Leben für sich haben können.
Wir haben unsere jetzt seid 2 Jahren und das klappt Super.... so Super, das wir sogar Abends mal in die Sauna können und sie zuhause aufpasst, oder wir ins Kino können ohne uns Sorgen machen zu müssen.
Natürlich muss das Rechtzeitig mit dem jeweiligen Betreuer abgesprochen werden.









Text wird weiter verfasst...
Mutter von 3 Autistischen Kindern


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Aufgrund von Erkrankung und vielen Behördengängen bin ich vorerst weniger im Forum.
Bei wichtigen Fragen bitte PM an mich, ich werde dann via Email auf mein Handy benachrichtigt.

 

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