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Autor Thema: Mein Weg der Diagnose....  (Gelesen 1510 mal)

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Offline Bianka

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  • Art des Autismus: Asperger & Kanner
Mein Weg der Diagnose....
« am: 26. Juni 2013, 16:37:51 »
Meine Lieben,

dieser Bericht spricht aus Persönlichen Erfahrungen und kann für euch ein kleiner Leitfaden sein, für das was auf einem zu kommen kann wenn er gerade erst am Anfang der Diagnostik steht.

Ich lasse das Thema offen stehen für alle anderen Eltern, die ihren eigenen Weg und damit verbundenen  Erfahrung  mitzuteilen ...  Erklärungen zu den Untersuchungen was wessen Fachbegriffe bedeuten habe ich euch Extern Verlinkt .



Der Verdacht stand im Raum mit der U 7 gab es beim Kinderarzt die Überweisung zum SPZ   abkürz: für  Sozialpädiatrisches Zentrum . Die Wartezeiten für einen Termin dauern von 3 Monaten bis hin zu 1 Jahr.
In den Untersuchungen werden viele Fragebögen ausgefüllt werden, es wird der Entwicklungsstand des Kindes erfragt und auch Körperliche Untersuchungen getätigt.
mühsam ist, das die Termine sich ziemlich auseinander ziehen und für jedes was neu Untersucht werden muss, meistens neue Termine gemacht werden müssen.
Zu den Aktuellen Untersuchungen gehören auch eine Logopädische Untersuchung und eine Ergo-therapeutische Untersuchung zu dem sind ua auch Wichtige Untersuchungen wie eine  Bera - Hörtest und auch ein Bluttest nach der Suche von Fragiles X Chromosom .
Bei einigen Untersuchungen werden auch ein EEG wie auch eine Magnetresonanzangiographie  Untersuchung oder auch MRT genannt.
Für viele Eltern sind das erst einmal ein Haufen Termine und viele viele Fragen.
Bei Kindern die schon im Kindergarten sind oder die Schule besuchen kommen weitere Fragebögen für die zuständigen Kinderärzten oder Lehrer, Pädagogen und Therapeuten zu.

All diese Untersuchungen sind Wichtig für eine Diagnostik, da vieles auch Ausschluss  Diagnosen sind um andere Behinderungen Ausschließen zu können.
Bis dahin können Zeiträume von 1 - 2 Jahre laufen bis die entgütige Diagnose feststeht.
Wir haben ja 3 Autisten und demnach 3 Diagnose Wege gehabt, diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

Bei unserem großen hatten wir einen Klinik Aufenthalt in der KJP,zur Aufklärung des Asperger Autismus dieses hatte den Vorteil, dass die Diagnose in 6 Wochen stand, alle Wichtigen Untersuchungen vor Ort gemacht wurden inkl aller Psychologischer und Pädagogischer Gespräche.


Bei unserem Jüngsten waren wir in der Uni Klink Düsseldorf.
Innerhalb von 4 Tagen mit einer leichten Narkose wurden alle Wichtigen Untersuchungen gemacht.


Wenn die Diagnose erst einmal steht müssen viele Eltern wie auch die Familie das erst einmal verdauen.
Einige  fallen in ein tiefes Loch und andere krempeln die Ärmel hoch und fragen was jetzt passiert.
Wir hatten hier beides, mein Mann hat lange gebraucht um das zu verdauen und ich war schon mitten drin zu schauen welche Wege wir gehen müssen.
Wichtig ist, dass die Eltern viel miteinander  Sprechen, jeder für den anderen da ist und keiner alleine ist.
Den Großeltern und allen anderen kann man das später in Ruhe beibringen.
Wichtig ist wirklich, dass die Eltern zusammen halten und jeder die Zeit und Möglichkeit hat, die Diagnose zu verdauen.
Mutter von 3 Autistischen Kindern


"Achtung"
Aufgrund von Erkrankung und vielen Behördengängen bin ich vorerst weniger im Forum.
Bei wichtigen Fragen bitte PM an mich, ich werde dann via Email auf mein Handy benachrichtigt.

 

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