Forum > Meine Erfahrungen mit Autismus

Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..

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Y.:
 wink

Moe:
bei uns gab es die diagnose scheibchenweise, erst ads, dann kam atypischer autismus dazu, letztes jahr die korrektur auf HFA.

rechtlich braucht man die diagnose, ok. aber so macht das keinen unterschied ob er sie hat oder nicht, denn ich liebe mein kind so wie es ist - und das ist gut so ...

MA LA:

--- Zitat von: Moe am 17. August 2013, 00:11:15 ---

rechtlich braucht man die diagnose, ok. aber so macht das keinen unterschied ob er sie hat oder nicht, denn ich liebe mein kind so wie es ist - und das ist gut so ...

--- Ende Zitat ---
Unsere Kinder lieben ,ja. Vielleicht sogar mehr als ein gesundes Kind weil sie einen auch mehr brauchen . Aber für mich war es nicht nur rechtlich wichtig .
Es ist so wie Yvonne sagt man zweifelt am Anfang an sich selbst .
Und erst duch die Diagnose weis ich was in verschieden Situationen zu tun ist .
Man sagt sich nicht mehr es muss doch klappen . Man fordert sein Kind weniger sondern tut es gezielter fördern . Und lässt auch mal 5 gerade sein .
Die ersten Wochen habe ich auch etwas getrauert . Weil man sich von manchen Sachen verabschiedet .
Heute sind wir ziemlich eingespielt und freuen uns über jeden Fortschritt .  ja12
Was leider  weh tut sind die Blicke  , wenn man ein Behindertes Kind hat ...

Melanie1976:
Mit 3 Monaten hatte unsere erste Kinderärztin den Verdacht das Laura blind ist, weil sie auf nichts reagierte!
Mit 12 Monaten neuer Kinderarzt die Überweisung zum SBZ, wo mir mitgeteilt wurde das der Verdacht einer Behinderung besteht!
Cerebralparese...
Was die nicht alles testen wollten was in keinster weise in die heutige Diagnose reingepasst hätte...
Hab mich qwergestellt.. zumal zu dem Zeitpunkt auch die Trennung von ihrem Vater war!
Ich muss aber dazu sagen, das ich mein Kind immer so angenommen habe wie es ist!! Habe auch nie mit anderen verglichen und mir damit und vor allen dingen meinem Kind damit keinen Stress gemacht!

Ich habe sie werden lassen in ihrem eigenen Tempo und wir hatten auch eine super krankengymnastin bei der Laura heute noch ist!

Klar werden einem viele Steine in den Weg gelegt- anstatt der Zuwendung und Hilfe die man sich wünscht keine frage ging mir genauso!

Moe:
bei uns war nur terz in der schule seitens einer ueberforderten, inkompetenten, sich selbst nicht im griff habenden lehrerin, die gut 3/4 der kinder in der klssde als adhsler oder autisten eingestuft hat, wenn sie damit nicht klar kam. bis dahin hab ich nicht im traum dran gedacht ihn testen zu lassen, da ich fuer sein verhslten noch andere erklaerungen hatte ... als der druck zunahm, hab ich von mir aus den test durchfuehren lassen ... ehrlich, ich glaub ohne die ereignisse wuesste ich bis heute nicht, dass er autist ist. ich hab ihn immer so akzeptiert wie er war und ist. vielleicht hat mich deswegen die diagnose auch nicht weiter belastet, weil ich auch so wusste, dass ich nichts falsch gemacht hatte und die eigentliche ursache ja spaeter raus kam. ich konnte mich darauf einstellen, das war wohl der unterschied und vor allem im vorfeld schon infos sammeln, so dass mich das nicht weiter belastet hat als es fest stand ... von daher muss ich sagen, dass es fuer mich ok ist wie es ist. schwieriger war es fuer meine mutter damals, die konnte nie verstehen, dass ihr enkel autist ist und auch wegdiskutieren daran nichts aenderte. sie war eher das problem, denn ich musste oft dazwischen gehen, weil sienicht verstand, dass er "dicht machte" wenn sie was von ihm wollte ... na ja, aber sie hat getan was sje konnte bis zu ihrem tod, auch wenn autimus ueber ihr begreifen ging.

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