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Autor Thema: Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..  (Gelesen 2115 mal)

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Y.

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Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..
« am: 25. Juni 2013, 17:06:28 »
 wink
« Letzte Änderung: 12. September 2013, 14:31:40 von Yvonne79 »

Offline Moe

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Re: Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..
« Antwort #1 am: 17. August 2013, 00:11:15 »
bei uns gab es die diagnose scheibchenweise, erst ads, dann kam atypischer autismus dazu, letztes jahr die korrektur auf HFA.

rechtlich braucht man die diagnose, ok. aber so macht das keinen unterschied ob er sie hat oder nicht, denn ich liebe mein kind so wie es ist - und das ist gut so ...
Et kütt wie et kütt ...

Offline MA LA

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Re: Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..
« Antwort #2 am: 17. August 2013, 08:42:08 »


rechtlich braucht man die diagnose, ok. aber so macht das keinen unterschied ob er sie hat oder nicht, denn ich liebe mein kind so wie es ist - und das ist gut so ...
Unsere Kinder lieben ,ja. Vielleicht sogar mehr als ein gesundes Kind weil sie einen auch mehr brauchen . Aber für mich war es nicht nur rechtlich wichtig .
Es ist so wie Yvonne sagt man zweifelt am Anfang an sich selbst .
Und erst duch die Diagnose weis ich was in verschieden Situationen zu tun ist .
Man sagt sich nicht mehr es muss doch klappen . Man fordert sein Kind weniger sondern tut es gezielter fördern . Und lässt auch mal 5 gerade sein .
Die ersten Wochen habe ich auch etwas getrauert . Weil man sich von manchen Sachen verabschiedet .
Heute sind wir ziemlich eingespielt und freuen uns über jeden Fortschritt .  ja12
Was leider  weh tut sind die Blicke  , wenn man ein Behindertes Kind hat ...
Kannerautismus und Globarer Entwicklungsverzogerung,
Durchschlafstörung

Offline Melanie1976

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Re: Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..
« Antwort #3 am: 17. August 2013, 09:21:55 »
Mit 3 Monaten hatte unsere erste Kinderärztin den Verdacht das Laura blind ist, weil sie auf nichts reagierte!
Mit 12 Monaten neuer Kinderarzt die Überweisung zum SBZ, wo mir mitgeteilt wurde das der Verdacht einer Behinderung besteht!
Cerebralparese...
Was die nicht alles testen wollten was in keinster weise in die heutige Diagnose reingepasst hätte...
Hab mich qwergestellt.. zumal zu dem Zeitpunkt auch die Trennung von ihrem Vater war!
Ich muss aber dazu sagen, das ich mein Kind immer so angenommen habe wie es ist!! Habe auch nie mit anderen verglichen und mir damit und vor allen dingen meinem Kind damit keinen Stress gemacht!

Ich habe sie werden lassen in ihrem eigenen Tempo und wir hatten auch eine super krankengymnastin bei der Laura heute noch ist!

Klar werden einem viele Steine in den Weg gelegt- anstatt der Zuwendung und Hilfe die man sich wünscht keine frage ging mir genauso!

Offline Moe

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Re: Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..
« Antwort #4 am: 17. August 2013, 12:17:40 »
bei uns war nur terz in der schule seitens einer ueberforderten, inkompetenten, sich selbst nicht im griff habenden lehrerin, die gut 3/4 der kinder in der klssde als adhsler oder autisten eingestuft hat, wenn sie damit nicht klar kam. bis dahin hab ich nicht im traum dran gedacht ihn testen zu lassen, da ich fuer sein verhslten noch andere erklaerungen hatte ... als der druck zunahm, hab ich von mir aus den test durchfuehren lassen ... ehrlich, ich glaub ohne die ereignisse wuesste ich bis heute nicht, dass er autist ist. ich hab ihn immer so akzeptiert wie er war und ist. vielleicht hat mich deswegen die diagnose auch nicht weiter belastet, weil ich auch so wusste, dass ich nichts falsch gemacht hatte und die eigentliche ursache ja spaeter raus kam. ich konnte mich darauf einstellen, das war wohl der unterschied und vor allem im vorfeld schon infos sammeln, so dass mich das nicht weiter belastet hat als es fest stand ... von daher muss ich sagen, dass es fuer mich ok ist wie es ist. schwieriger war es fuer meine mutter damals, die konnte nie verstehen, dass ihr enkel autist ist und auch wegdiskutieren daran nichts aenderte. sie war eher das problem, denn ich musste oft dazwischen gehen, weil sienicht verstand, dass er "dicht machte" wenn sie was von ihm wollte ... na ja, aber sie hat getan was sje konnte bis zu ihrem tod, auch wenn autimus ueber ihr begreifen ging.
Et kütt wie et kütt ...

Y.

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Re: Phasen/Stationen bis zum glücklich sein..
« Antwort #5 am: 21. August 2013, 13:59:01 »
Die Blicke der anderen Leute stören mich schon lange nicht mehr!
ABER:
Wir waren in den Ferien in einem Freizeitpark gewesen!
Es klappte mit S. überhaupt nicht!! Er schrie nur, verweigerte alles, beschimpfte mich, beschmiss mich, lief weg! Wir waren so machtlos und es gab nix was ihn beruhigen konnte!
Natürlich schauten die Menschen uns an, einige amüsierten sich- andere widerrum schüttelten nur mit dem Kopf!!
Irgendwann war ich so fertig mit den Nerven das ich mich auf die Wiese stellte und bitterlich anfing zu weinen!! Ich konnte nicht mehr! Noch nicht mal mein Mann wusste weiter!!
In diesem Moment störten mich die Blicke und Sprüche der Mitmenschen sehr weil wir selber nicht mehr weiter wussten mit S.!!

Wir haben den Parkbesuch abgebrochen!! Und so schnell werden wir solche Aktionen nicht mehr machen!!

LG Yvonne

 

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